Projekt
DONA
Jahr
2025
Typ
Bildung
Status
Wettbewerb
Größe
XL
Leistungsmodell / -Phasen
Generalplaner

Inspiriert von der einzigartigen Naturlandschaft rund um die Donau, erhebt sich die Ganztagsschule Donaufeld Süd als ein Gebäude, das nicht nur ein Teil des städtischen Gefüges, sondern auch eine Brücke zur Natur sein möchte. Der Entwurf sah von Beginn an vor, die Umgebung in das Herz des Projekts zu integrieren. Symbolisch durchquert die Donau das Gebäude und formt einen zentralen Raum, den die Planer "OASE" nennen: ein Ort der Begegnung und Kontemplation, ein Raum für den Dialog mit der Natur und ein Übergang zwischen Innen und Außen.

Projekt Info

Auftragsart: EU-weit offener, einstufiger, anonymer Realisierungswettbewerb

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien - Schulen MA 56

MitarbeiterInnen: Marco Macrelli, Iva Shokoska, David Cappo

Team: Allplan (Bauphysik, HKLS, Elektrotechnik), HOYER Brandschutz (Brandschutz)

Modellbau: Mattweiß

Inmitten des Projekts entfaltet sich ein zentraler, offener Bereich, der die Philosophie des Entwurfs widerspiegelt und als „OASE“ bezeichnet wird. Dieser Raum ist das Herzstück der Schule und verkörpert das Leitbild einer engen Beziehung zur Natur. 

Die "OASE" ist das pulsierende Herz der Schule, ein Raum, der das Leitbild eines engen Bezugs zur Natur verkörpert. Sie ist vollständig in Holz konzipiert und wird durch begrünte Rankpflanzen belebt. Dieser zentrale Begegnungsraum mit seinem Atrium und der Haupttreppe bildet den inneren Mittelpunkt des Projekts. Die "Biber" (gemeint sind wohl Cluster oder Einheiten) sind so strukturiert, dass sie eine fließende Verbindung zum Außenraum und insbesondere zur "OASE" schaffen. Der Freiraum der Schule ist mehr als nur ein Außenbereich; er ist ein "gestalteter Erlebnisraum" in der symbolischen Form eines fließenden Flusses, der das Schulgelände durchzieht und die unterschiedlichsten Zonen miteinander verbindet. Vom südlichen Vorplatz aus führt der Weg durch vielfältige Bereiche, in denen Spiel, Bewegung, Lernen und Ruhe ineinandergreifen. In der Mitte dieses Stroms sammelt sich der Freiraum in einer ruhigen "Oase" mit Sitzinseln und Schatten, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Entlang des Weges reihen sich Spielbereiche, Bewegungszonen, ein Naschgarten und vielfältige Lernorte aneinander. Die Gestaltung ist bewusst ökologisch und strukturreich. Sie erinnert an die ruhige, naturnahe Stimmung der Alten Donau und fördert die Insektenvielfalt und Biodiversität. So wird der Außenraum selbst zu einem lebendigen Lern- und Lebensraum für die Schüler:innen.