Die Fassade zur Straßenseite erhält durch gezielte Eingriffe eine frische, moderne Anmutung, die den Charakter der 60er Jahre behutsam neu interpretiert. Großzügige Fensteröffnungen und hochwertige Materialien schaffen Transparenz und Offenheit, während sie zugleich den urbanen Kontext respektvoll aufnehmen.



Weiterbauen im Bestand
Die bestehende Bausubstanz – geprägt von einem pragmatischen Bau der 60er-Jahre – bildet das unverrückbare Fundament dieser Transformation. Statische Restriktionen setzen klare Grenzen für architektonische Eingriffe, wodurch kreative Lösungen zur Erweiterung der Wohnqualität unabdingbar werden. Im Fokus steht insbesondere die Schaffung zusätzlicher Wohn- und Freiräume für die kompakten Einheiten, ohne den Alltag der Bewohner:innen durch die Bauarbeiten übermäßig zu beeinträchtigen. Ziel ist eine behutsame Modernisierung, die den Charme der Aufbaujahre aufgreift und ihn durch zeitgemäße Architektur neu interpretiert. Die technische Infrastruktur sowie der Brandschutz werden grundlegend erneuert, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Barrierefreiheit wird als integraler Bestandteil der Gestaltung verstanden, während zugleich ein neues Sicherheitsgefühl im Sinne eines behaglichen Wohnambientes entsteht. Architektonisch prägnant ist die Aufstockung des Dachgeschosses, die dem Ensemble eine neue Dimension verleiht. Die Tiefgarage mit integriertem Autolift wird als funktionales Element neu konzipiert, um den Anforderungen urbaner Mobilität gerecht zu werden. Parallel dazu sorgt die Erneuerung der Gebäudetechnik für Effizienz und Nachhaltigkeit. Großzügige Grünflächen verbessern das Mikroklima und schaffen Rückzugsorte, die der städtischen Umgebung eine grüne, kühlende Lunge verleihen.

Der Innenhof wird als grünes Refugium neu gestaltet und bietet den Bewohnern ruhige Rückzugsorte abseits des städtischen Trubels. Durch gezielte Begrünung und großzügige Freiflächen entsteht ein lebendiger, gemeinschaftlicher Raum, der das Mikroklima verbessert und das Wohlbefinden fördert.






